Aktuelles im Juli 2014

30. Juli 2014

 

Für einige Hunde hieß es aber auch Abschied nehmen, Abschied nehmen von den Mauern und Gittern der Perrera von Almendralejo. Abschied nehmen von einem Leben in dem sie nur Einer von Vielen sind. Angekommen in einem Leben wo sie geliebt und umsorgt werden, etwas ganz Besonderes sind.

Zu denen, die es geschafft haben gehört Eneko.

Samba und Ariel, die als Babys in einem schlechten Zustand in die Perrera kamen.

Auch die kleine Anya war dabei und hat das große Los gezogen. Ihre neue Familie hat offensichtlich auch das große Los gezogen.

Nicht nur Balu hat eine lange Reise hinter sich. Balus neues Frauchen ist fast genauso weit gereist um ihn in Empfang zu nehmen.

 

Wünschen wir ihnen eine schöne Zukunft und ein langes glückliches Leben.

 

Bitte auch noch weiter Daumen drücken, dass Bongui sich wirklich wieder erholt. Ich glaube nicht, dass er wirklich schon über den Berg ist.

 

29. Juli 2014

 

Diese Bilder von Bongui haben mich erreicht.

Ich hab die nächste Mail mit der Erwartung geöffnet, dass die Nachricht kommt, dass Bongui es leider nicht geschafft hat. Aber er lebt und hat riesiges Glück gehabt. Hoffentlich bleibt das so und er erholt sich von den Verletzungen. Ein Hilferuf von Mada an die französische Orga war erfolgreich, so dass Bongui im September nach Frankreich reisen kann und dort bei einer Pflegefamilie unterkommt.

Der Kleine ist gerade mal ein halbes Jahr alt, seine Mama und seine Schwester haben gerade die Perrera verlassen und schon hat es ihn schlimm erwischt. Bitte helft, dass wir es gemeinsam schaffen, so vielen Hunden wie möglich eine Chance auf ein würdevolles Leben zu geben.

 

28. Juli 2014

 

Als erstes möchte ich mich herzlich bei Dorothe bedanken, die sich bereit erklärt hat, den Rücktransport der Transportboxen vom letzten Transport zu organisieren und die Kosten dafür zu übernehmen. Damit hat sie mir viel Arbeit abgenommen. Herzlichen Dank dafür.

 

Dann wurde in Almendralejo weiter kastriert. Ich finde die Bilder von den Kastrationen ja nicht so wirklich toll aber so sehen die Leute, dass wirklich was passiert und es wird ganz dringend Geld für weitere gebraucht.

Das sind Ayala und Arcadio. Auch sie suchen natürlich jetzt ein Zuhause wo man sie liebt und für sie sorgt.

22. Juli 2014

 

Für Tano hat sich eine unerwartete Wendung ergeben. Seine ehemaligen Besitzer haben sich gemeldet und er konnte am Wochenende wieder in sein Zuhause gezogen. Nochmal kann er so nicht verloren gehen, denn er ist jetzt gechipt. Außerdem ist er kastriert, man weiß um sein Herzproblem und geimpft ist er auch.

Wünschen wir ihm, dass er noch viele Jahre glücklich und gesund leben kann und vor allem, dass seine Besitzer besser auf ihn acht geben. Alles in allem hat er großes Glück gehabt.

17. Juli 2014

 

Es gibt neue alte Gesichter. Abbu, Shira, Neron, Chata, Estralla und Pinocho haben neue Bilder.

16. Juli 2014

 

Diese beiden Hündinnen konnten kastriert werden. Grazia erholt sich noch von der Kastration und zieht dann in ihr neues Zuhause in Spanien. Über Meli, die andere Hündin, habe ich leider noch keine Informationen.

Leider gibt es jede Menge Neuzugänge und die Urlaubszeit wird es nicht besser werden lassen. Da ist es schwer auf dem Laufenden zu bleiben, zumal noch jede Menge Hunde vorgestellt werden müssen, die schon länger in der Perrera sitzen. Auf jeden Hund, der die Perrera verläßt kommen wahrscheinlich fünf neue.

Einen kleinen Anteil haben zwei von euch geleistet. Vielen Dank dafür. Hoffen wir, dass noch viele Kastrationen folgen. Es ist so wichtig, ungewollten Nachwuchs zu vermeiden und Kastrationen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Einer hat das Problem nicht mehr, zum einen, weil er schon kastriert ist und zum anderen, weil er endlich ein neues Zuhause (bzw. einen Platz auf einer Pflegestelle) über "Bretonen in Not" gefunden hat. Der Glückliche ist Theo, den ich erst vor ein paar Tagen ins Netz gestellt habe, der aber schon seit 2010 in der Perrera sitzt. Es ist ein kleines Wunder und es freut mich besonders, wenn einer der "Langzeitinsassen" die Perrera verlassen kann. Wer Theo adoptieren möchte, wendet sich an "Bretonen in Not".

14. Juli 2014

 

Das ist Rumbo. Rumbo ist ein kleiner Held, ein Lebensretter. Na gut, so wirklich klein ist er nicht aber ein Lebensretter ist er.

Das sind Ogu und Yamira. Sie wurden nach einer Überschwemmung in Almendralejo von einem Jungen gefunden, der sie seither regelmäßig mit Futter versorgt hat. Ogu, der Rüde wollte irgendwann nicht mehr fressen, der Junge nahm Kontakt mit dem Tierheim auf und die beiden Hunde wurden abgeholt.

Dem Tierarzt vorgestellt stellte sich heraus, dass Ogu eine entzündete Verletzung am Hals hatte.

An dieser Stelle kommt Rumbo wieder ins Spiel. Der kranke Rüde war mittlerweilen so geschwächt, dass er eine Bluttransfusion bekommen musste. Der Spender war Rumbo.

Ogu kann sich jetzt in der Perrera erholen und gesund werden. Er und seine Yamira brauchen jetzt aber noch ein Zuhause und es wäre toll, wenn beide zusammen bleiben könnten. Auch Rumbo sucht ein Zuhause und vielleicht hilft ihm diese Aktion eines zu finden. Immerhin ist er jetzt ein Lebensretter.

Ein solcher Einsatz und Aufwand kostet natürlich Geld und man kann sich fragen, ob dieser finanzielle Aufwand gerechtfertigt ist.

Ich finde ja. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Hilfe und es sollte selbstverständlich sein, alles zu tun um die Gesundheit wieder herzustellen. 

Für unsere Hunde würden wir auch alles geben, um ihnen zu helfen.

Die finanzielle Not führt im Augenblick dazu, dass die medizinische Versorgung leidet. So ist es im Moment nicht möglich die so wichtigen Kastrationen durchzuführen. Unter "Helfen" finden Sie Möglichkeiten wie geholfen werden kann (auch ohne Geld).

13. Juli 2014

 

Heute gibt es die versprochenen Bilder von Simba. Alle sind glücklich und Simba hat sein Zuhause gut im Griff, alles zu seiner vollsten Zufriedenheit. Die Qualität der Bilder ist noch ausbaubar aber das wird schon, gelle ;-)))

Auch Oskars Familie ist begeistert von ihrem neuen Familienmitglied und hat wieder Bilder geschickt.

11. Juli 2014

 

Als Erstes möchte ich eine Rückmeldung geben, was die finazielle Unterstützung angeht:

 

Für die Kastrationen von Tango und Tahari sind 55,00 € zusammen gekommen. Vielen Dank dafür.

Eine Flugkostenunterstützung in Höhe von 19,00 €. Vielen Dank auch dafür.

Über Einkäufe bei ZOOPLUS haben wir eine Provision von 1,02 €. Immerhin ein Anfang. Danke für den Einkauf über den Link.

Dann hat sich jemand bereit erklärt, die Rücksendung der Transportboxen zu übernehmen. Vielen Dank auch dafür.

Außerdem haben wir einige Halsbänder und Hundekissen von Rutis-Tierwelt bekommen. Auch dafür vielen Dank.

Die erste neue Kastration hat auch schon stattgefunden. Eine schwangere Katze, die auf einer Pflegestelle untergekommen ist.

Für die Zukunft muss ich allerdings darauf hoffen, dass es noch mehr Leute werden, die die Hunde von Almendralejo unterstützen. Aber das wird schon, es braucht halt alles seine Zeit. Die, die ihr da seid, danke, dass ihr da seid.

 

Einer muss sich allerdings keine Sorgen mehr um die Zukunft machen. Fonchito hat ein Zuhause gefunden und kann die Perrera schon bald verlassen.

 

9. Juli 2014

 

Von Leo (Tamie), Oskar (Thilo) und Arthas (Sol) gibt es die ersten Bilder aus ihrem neuen Leben. Ihnen und ihren Familien geht es gut. Alle drei sind voller Tatendrang und haben mit ihrem Charme schon alle um ihre kleinen süßen Pfötchen gewickelt und haben ihren Lieblingsplatz gefunden. Dieser ist scheinbar nicht das Körbchen sondern die Couch. Es sei ihnen vergönnt. Alles Gute ihr kleinen Racker.

Von "Prinz" Simba gibt es noch keine Bilder, dafür war scheinbar noch keine Zeit.

Immerhin gilt es, den Kleinen nach Strich und Faden zu verwöhnen, sich zu kümmern, zu hudeln und zu schnudeln. Er hat sich nicht nur in die Herzen geschlichen, das hat er ja schon vorher erledigt, per Telepathie, nein er hat natürlich auch das Bett erwartet.

 

Wir wünschen allen viel viel Freude an ihren neuen Familienmitgliedern und DANKE, dass ihr ihnen diese zweite Chance gegeben habt.

8. Juli 2014

 

Leider gab es auch traurige Neuigkeiten. Freud und Leid liegen manchmal näher bei einander als man es möchte. Der kleine Hund namens Yuko hat die Beißattake in der Perrera nicht überlebt.

Er hatte vorher bei einer alten Dame gewohnt, die in ein Altenheim kam. Yuko hatte bei ihr mit zwei anderen Hunden gelebt. Einer von ihnen wurde von der Familie übernommen, der andere musste wegen Leishmanniose eingeschläfert werden und der kleine Yuko ist seinen Verletzungen erlegen. Er hat sein Zuhause verloren, seine Hundekumpel und jetzt auch sein Leben. Es ist so traurig.

Leider ist die Perrera voll und es gibt immer wieder Hunde, die von anderen gemobbt werden oder derart attakiert werden, dass sie ihren Verletzungen erliegen.

Der nächste NOTFALL läßt auch nicht lange auf sich warten. Dieser kleine Hund ist schon etwas älter (ich habe noch keine genauen Informationen) und damit das schwächste Glied in der Kette. Damit läuft auch er Gefahr, Opfer solcher Auseinandersetzungen zu werden. Dabei sind die Hunde nicht böse. Es ist aber eine Situation in der sie sich befinden, wo sich sich nicht ausweichen können.

Das ist TANO und ich hoffe, dass TANO die Perrera schnell genug wieder verlassen kann. Mada sucht in Spanien nach einer Pflegestelle oder einem Zuhause und ich tue das hier. Wenn jemand bereit wäre, dem Kleinen Asyl zu bieten, bitte melden.

7. Juli 2014

 

Die Ferien haben begonnen (in NRW), Reisezeit für Groß und Klein. Das haben sich auch diese vier gedacht und kurzerhand ein Taxi zum Flughafen genommen, nochmal nen kleinen Zwischenstopp und dann ab in den Flieger. Sie sind nicht in den Süden geflogen (da fliegt ja jeder hin), sondern haben einen Flug gen Norden genommen. Außerdem sind sie nicht in die Ferien sondern in ihr neues Leben geflogen.

Nochmal verabschieden und bedanken fürs Fahren, Reiseleitung wechseln, einchecken und......

... da sind wir wieder und jede Menge ganz gespannte Leute, die nur darauf warten, dass sich endlich die Boxen öffnen.

... das tun sie und heraus kommen Simba, der sich schon im Vorfeld in Frauchens Herz geschlichen hat und wurde schon sehnlichst erwartet. Sol, der jetzt Arthas heißt, war auch gut gelaunt und hat den Rest des Abends schon mal damit verbracht sich bespielen zu lassen und von Anfang an klar zu machen, dass er ein agiler kleiner Kerl ist.

Tamie, jetzt Leo, hat erstmal bei Frauchen eine Taschenkontrolle gemacht und die Leckerchentüte konfisziert. Mit Herrchen hat er auch direkt Freundschaft geschlossen. Die erste Nacht war wohl etwas kürzer als sonst, denn es gab ja soooooo viel zu erkunden im neuen Zuhause. Von Schüchternheit oder Unsicherheit keine Spur. Überhaupt war die Truppe recht fidel bei der Ankunft. Einzig Thilo, jetzt Oskar, war ein bisschen ruhiger aber auch er ist in den Armen seiner Familie angekommen. An dieser Stelle möchte ich nochmal sagen, dass ALLE Hunde auf den Bildern viel größer aussahen und in echt noch viel niedlicher sind als auf den Bildern.

An dieser Stelle möchte ich nocheinmal DANKE sagen.

DANKE an die Familien, die für Simba, Sol, Tamie und Thilo die Welt ändert, die ihnen eine Zukunft geschenkt hat.

DANKE an Andrea, die die Kosten für 2 Boxen übernommen hat. DANKE auch an Natascha, die sich ebenfalls an den Reisekosten beteiligt hat.

DANKE an Christiane, die mich zum Flughafen und durch diverse Vollsperrungen begleitet hat.

DANKE an Andrea, die ihren Sonntag im Flugzeug und auf diversen Flughäfen verbracht hat um diese Fellnasen in ihr neues Leben zu begleiten.

Wer auf Madas Seite schaut, hat natürlich entdeckt, dass auch Basie eine neues Zuhause gefunden hat.

Auch Tuno, eine ältere Hundedame mit gesundheitlichen Problemen sowie Ailla, ein kleiner Galgo, hat in Frankreich ein neues Zuhause gefunden.

 

Wir wünschen auch ihnen und ihren Familien viel Freude und ein schönes Leben.

2. Juli 2014

 

Danke fürs Daumendrücken. Für Einstein heißt es nun, reisefertig machen, Sachen packen und dann durchstarten in ein neues Leben. Er hat endlich seine Familie gefunden oder seine Familie ihn. Egal, jedenfalls ändert sich wieder eine ganze kleine Welt. Danke dafür.

 

Außerdem habe ich noch bei diesem kleinen Kerl vorbei geschaut. Er heißt ja jetzt JEPP und jepp ihm geht es richtig gut.

Gestartet ist er als Ruben, hat kurz Zwischenstation gemacht als Kevin und angekommen ist er als Jepp (warum auch immer dieser Name aber hat ja was von "geschafft" und dann paßt er wieder gut).

Sein Bruder Lucas sitzt leider, nachdem er ja kurz vermittelt wurde, noch immer in der Perrera und auch Mama Natalie lebt noch immer dort. Wünschen wir ihnen, dass auch sie irgendwann "sagen" können JEPP, geschafft.