Rosalia

 

Alter: ca. 1,5 Jahre

Geschlecht: weiblich

Auf einer Pflegestelle im Oberbergischen

Rasse: Europäisch-Kurzhaar

 

Update März 2020:

Hier eine Einschätzung von Rosalias Pflegestelle.

Sie kommt mit den Katzen mittlerweile ganz gut klar, sollte aber vielleicht nicht zu Artgenossen, die mega dominant sind, weil das echt Stress für sie bedeutet. Ein paar ruhige, soziale Gesellen wären toll. Mit Hunden ist sie mittlerweile auch ganz prima, solang die ihr nicht zu sehr auf die Pelle rücken - Katzenerfahrung wäre auch da von Vorteil.
Ansonsten geht's ihr gut. Sie frisst mittlerweile auch besser, ist immer noch ein bisschen pingelig bei der Auswahl, aber ich denke, das ist schon okay. Sie ist ziemlich sensibel, weshalb ein Wechsel für sie
natürlich wieder enormen Stress bedeutet und es auch im neuen Zuhause dazu kommen könnte, dass sie sich mit dem Essen erstmal schwer tut.
Wichtig sind genau wie bei Chaco, dass sie Menschen mit genug Zeit bekommt, weil sie super verschmust ist - wobei sie eine längere Trennung
in Katzengesellschaft sicher besser wegsteckt, als der Kollege. Außerdem sollten die Leute über entsprechende Erfahrung verfügen oder bereit
sein, sich auf sie einzulassen, denn Rosi knabbert gern an einem rum vor lauter Liebe. Sie beißt zwar nicht fest zu, aber man sollte schon
abpassen, wann sie beginnt die Backenzähne einzusetzen, da ist das dann nicht mehr so spaßig.
Sie schläft mittlerweile jeden Abend bei mir im Bett, kuschelt sich dann direkt oben am Kopf neben mich. Leute, die keine Tiere mit im Bett haben wollen, sind für sie also nicht das Richtige.

Abgesehen von ihren kleinen Eigenheiten sind beide aber echt unkompliziert, lassen sich fast überall anfassen und berühren. Waren beim TA beide sehr lieb und kooperativ.
Rosalia ist da ziemlich tiefenentspannt, und lässt sich mit der entsprechend entspannten Stimmung auch durch die Gegend schleppen. Sie
kennt aber auch vieles nicht. Gestern hat sie mein Kopfkissen angeknurrt - und, was ich für wichtiger halte: Ich glaube, dass Rosi mal geschlagen wurde. Wenn man laut wird und ihr mit dem Finger droht, wie ich das bei meinen manchmal machen muss, sackt sie gleich in sich zusammen, legt die
Ohren an und drückt sich in die Ecke. Ob Hund oder Katze, die Körperhaltung ist da absolut gleich - sie weicht vor imaginären, drohenden Schlag zurück. Es ist nicht mehr so heftig, wie ganz zu Anfang, aber ich find das doch erschreckend, weil ich sowas von meinen nicht kenne. Wir arbeiten weiter dran, dass sich das legt.

 

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