Chaco

 

Alter: ca. 8 Jahre

Geschlecht: Kater

Auf einer Pflegestelle im Oberbergischen

Rasse: Siam-Mix

 

Update März 2020:

Hier eine Einschätzung von Chacos Pflegestelle.

Chaco und Rosalia (oder auch Rosi, Rosali, Rosine, Rosita, Rosalinde, Röschen usw.) reisten im Februar 2020 auf ihre Pflegestelle nach Deutschland, wo sie erst einmal ankamen und sich mit den bereits vor Ort befindlichen Katzen und Hunden arrangieren mussten.
Beide sind sehr verschmust, lieben den aktiven Körperkontakt zu ihren Menschen und neigen dazu, ihre Zähne einzusetzen, um ihr Bedürfnis nach Nähe zu unterstreichen. Anfangs hatten wir befürchtet, dass sie auf Artgenossen eher verzichten könnten, mittlerweile hat sich dies jedoch als Trugschluss erwiesen.
Bei Rosi könnte es nach einem Umzug zu mäkeligem Fressverhalten kommen, da sie sich mit neuen Situationen ein bisschen schwertut und einige Tage braucht, um sich zu arrangieren. Da sie aber sehr verschmust ist, lässt sich ihr die Eingewöhnung durchaus mit viel Liebe, Zeit und Streicheleinheiten versüßen. Trotzdem sollten ihre neuen Besitzer eine gewisse Vorerfahrung mit Katzen haben. Rosi knabbert gern auch schonmal kräftiger an Fingern herum, wenn sie nicht genug Schmuseeinheiten bekommt. Dies sollte man konsequent, aber ohne Druck unterbinden. Rosi zeigt durch einige Verhaltensmuster, dass sie bereits schlechte Erfahrung mit schlagenden Zweibeinern gemacht hat, und diese Angst sollte ihr unbedingt im endgültigen Zuhause genommen werden, denn sie ist eine echte Traumkatze (mit kleinen, liebenswerten Macken).
Chaco ist anfangs in neuer Umgebung sehr unsicher und äußert dies auch durch Hauen (mit weicher Pfote) und Fauchen gegenüber anderen, tierischen Mitbewohnern. Dies ist aber auch dem eingeschränkten Sichtfeld aufgrund seiner Augenfehlstellung geschuldet. Deshalb wäre es gut, wenn die Katzen-Laufwege im neuen Zuhause sich vielleicht nicht gerade in schwindelerregenden Höhen befinden würden. Er hat zwar kein Problem damit, auf zwei Meter und mehr nach oben zu klettern, riskiert aber auch, sich beim Sprung nach unten unnötig zu verletzen.  Außerdem hat er einen etwas empfindlichen Magen, weshalb eine getreidefreie Ernährung bevorzugt werden sollte. Auch er ist super verschmust, menschenbezogen und ausgesprochen mitteilsam. Dabei läuft er gern schonmal laut maunzend und erzählend durch die Wohnung, was zu Irritationen führen kann. In dem Fall sollte man mit ihm reden, ihn streicheln und ihm einfach ein bisschen Zuwendung zukommen lassen, damit er sich wieder beruhigt.
Da beide es mittlerweile sehr genießen, gegenseitige Körperpflege zu betreiben, nebeneinander zu schlafen und miteinander zu toben, werden sie nur gemeinsam vermittelt. Beide sind mit netten, sozialen Katzen (die gern noch spielen oder miteinander toben) und mit geduldigen, katzenerfahrenen Hunden (die auf Abstand gehen können) kompatibel. Wichtig ist, dass ihre Menschen ausreichend Zeit für beide haben, denn sowohl Chaco als auch Rosi fordern den Körperkontakt, indem sie sich auf ihre Menschen legen, sich an sie schmiegen und die Streicheleinheiten genießen. Die zwei werden nur in Wohnungshaltung (toll wäre mit Balkon oder Freisitz/Catio) oder mit katzensicherem Garten vermittelt.

🐱 Chaco 🐱

Chaco wurde mehr tod als lebendig auf der Straße gefunden und einige Zeit in der Klinik versorgt.
Jetzt musste der hübsche Kater die Klinik verlassen. Die Vielzahl verletzter Katzen stellt die Tierschützer vor Ort vor schier unlösbare Probleme. Man möchte sie nicht in der Perrra unterbringen, haben sie sich doch gerade erholt. Die vorhandenen Pflegestellen sind mehr als voll und neue gibt es nicht.
Wir hoffen, dass Chaco vielleicht hier in Deutschland sein Glück findet. Auch Pflegestellenangebote sind herzlich willkommen Es warten so viele tolle Tiere in der Perrera.

Chaco ist negativ auf FiV und FeLV getestet und wird natürlich kastriert und geimpft in sein neues Leben starten.

Bein Interesse melden Sie sich bitte bei uns.


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