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Friends for dogs e.V.

03. Juli 2021

Vorgestern Nacht sind leider die letzten Informationen im Nirvana verschwunden. Leider kommen jetzt immer mehr Tiere in die Perrera. Für die Menschen tritt jetzt immer mehr Normalität ein und da stören die angeschafften Vierbeiner bei vielen Menschen und müssen wieder weg.

Das passiert leider nicht nur in Spanien, auch hier in Deutschland füllen sich die Tierheime wieder.


Hier noch ein anderes Kätzchen, das schwer gezeichnet von den spanischen Tierschützern übernommen wurde. Es macht wirklich sprachlos und hilflos immer wieder dieses Leid zu sehen. Wie können Menschen so kaltherzig sein und diese hilflosen Wesen sich selbst überlassen.


Dieses Kätzchen hat es auch schwer erwischt. Die Kleinen wurden direkt zum Tierarzt gebracht und dort versucht man die Kitten durchzubringen.

Wir können leider nur bedingt helfen, aber wir können helfen.


Dieses Kittenfutter ist Teil der letzten Lieferung. Somit können wir zumindest helfen, dass die Kleinen futtertechnisch gut versorgt werden. Das Futter für die Kleinen ist erheblich teurer als für die erwachsenen Tiere und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns weiter unterstützt dies leisten zu können.


Dieser kleine Podimann wurde ebenfalls aufgegriffen und in die Perrera gebracht. Der Kleine ist völlig verängstigt und reagiert panisch auf die Menschen.

 https://youtu.be/7h6ZQXq2blw

Die Podencos werden von ihren Besitzern oft sehr schlecht behandelt und nicht selten geschlagen. Während das Schicksal der Galgos viele Menschen berührt bleiben die Podencos auf der Strecke. Sie haben nicht die Lobby wie die Galgos und verbringen oft lange Zeit in den Tierheimen und sind oft sehr verängstigt oder sogar traumatisiert. 


Diese gerade mal 18 Monate alte Hündin ist ebenfalls neu in der Perrera. Angeblich gefunden stellte sich dann aber heraus, dass sie von ihrem Besitzer abgegeben wurde. Sie hat den Namen Naima bekommen und hat das große Glück, dass eine der Volunteerin sie als Pflegehund aufnimmt. 
Wir würden der Hündin gerne mit Leishguard etwas Gutes tun. Leishguard wirkt sich positiv auf das Immunsystem auf und das kann die Hündin im Moment gut gebrauchen. Außerdem erfordert die Behandlung mit Allopurinol ein spezielles Futter


Katzenkastrationsprojekt

 Video einer der Plätze wo die Katzen versorgt werden.

Im Zuge des Katzenkastrationsprojektes konnten wir bis Ende Mai gut 100 Katzen kastrieren lassen. Wir hoffen damit mittel- und langfristig das Leid der Tiere, allen voran der kleinen Kitten, zu minimieren.
Kostentechnisch ist das natürlich eine Herausforderung und wir haben einige tausend Euro in dieses Projekt investiert. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und die zum Teil schwer gezeichneten Kitten, die auch in diesem Jahr in die Perrera gekommen sind, zeigen, dass wir auch weiterhin daran arbeiten müssen.

Es wird auch erforderlich sein, mehr Menschen dazu zu bewegen, ihre Katzen zu kastrieren. Immer wieder werden kleine Kitten vor der Perrera abgestellt. Auch sie haben durch den zu frühen Entzug iher Mutter nur schlechte Überlebenschancen.

Wir brauchen diesbezüglich unbedingt weiter finanzielle Unterstützung.


Es gibt aber natürlich auch die guten Nachrichten. So hat die kleine Minka ein neues Zuhause gefunden. Damit steht Ana ein trauriger Abschied bevor.
Die Schützlinge sind ihren Pflegestellen immer sehr ans Herz gewachsen und nehmen immer auch ein Stück des Herzens mit.


Ebenfalls "Zuhause gefunden" heißt es für Carlotta, die ihre Familie ebenfalls hier in Deutschland gefunden hat.


Bashira im Glück

Bashira ist ja schon vor einigen Monaten in ihr Zuhause nach Deutschland gereist. Die kleine Diva litt sehr unter dem Stress in der Perrera, wollte gerne Einzelprinzessin sein.
Das ist sie auch geworden. Ihre Familie hat sogar den Garten katzensicher gemacht, so dass Bashira ein Traumzuhause mit vielen Abenteuern gefunden hat.


Die  kleinen Galgomädchen haben die Augen geöffnet und beginnen die Welt zu erkunden.


Feliz scheint dabei besonders unternehmungfreudig zu sein. Man muss schon genau hinschauen um das kleine Würmchen auf dem großen Hund zu finden. Der Große nimmts aber gelassen.


Wir hoffen, euch wieder einen kleinen Überblick gegeben zu haben. Es gibt viele kleine und große Baustellen.

Kastrationen der Katzen in den Kolonien

Futter für Kitten und Welpen

Pensionskosten

Ein weiterer Punkt liegt uns noch am Herzen. Alle Galgos werden ja sofort auf die Mittelmeerkrankheiten getestet. Der Grund dafür ist, dass die Galgos alle ins Ausland vermittelt werden.
Alle anderen Hunde werden nicht getestet. Der Grund dafür ist, dass die Kosten für eine Adoption in Spanien nur 75 € betragen. Die Kastration einer Hündin übersteigt diesen Betrag schon, dazu kommen Impfungen, Pässe, Behandlungen ....
Da viele der anderen Hund ihr Zuhause in Spanien finden werden sie nicht getestet. Wenn die Hunde ein Zuhause im Ausland gefunden haben werden sie zwar getestet, aber wir wissen bei der Adoption noch nicht, ob  die Hunde gesund sind oder nicht.
Außerdem möchten wir, dass alle Hunde die Chance auf eine Behandlung bekommen. Deshalb möchten wir, dass alle Neuankömmlinge zumindest auf Leishmaniose und Fillaria getestet werden. Dieser Test kostet 35 € pro Hund. Wenn die Hunde dann nach Frankreich oder Belgien vermittelt werden, dann bekommen wir das Geld zurück. Werden Hunde in Spanien vermittelt, dann übernehmen wir die Kosten.

Wie lange wir dies finanzieren können wissen wir aktuell nicht. Das hängt auch von den Spendeneingängen ab, aber wir möchten in jedem Fall damit starten. Damit haben wir ein weiteres Projekt. Möglich ist dies nur, wenn ihr uns unterstützt. Vielleicht möchte jemand ganz konkret die Kosten für eines der Tiere übernehmen.

Damit möchten wir uns für heute verabschieden und wünschen euch allen ein schönes Wochenende.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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