Inhalt anspringen

Friends for dogs e.V.

21. November 2021

Gestern war es endlich wieder soweit. Carmen und José starteten früh morgens in der Perrera mit der wertvollen Fracht die hier in Deutschland schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Leider ist auf dem Flughafen nicht wirklich viel Zeit und somit liegen Willkomen und Abschied nahe beieinander.


Dieses Bild ist etwas Besonders. Normalerweise müssen die Tiere während des Fluges in der Tasche bleiben. Oliver durfte aber während des Fluges auf den Schoß sitzen.
Auch der kleine Yorki durfte auf den Schoß. Sicher ein ganz großes Abenteuer für die kleinen Hunde.


Dass Oli mit an Board war ist nicht überraschend. Er hat bereits ein Zuhause gefunden und hat seine erst Nacht im warmen, weichen Körbchen verbringen können.


Viel besser als im harten Körbchen im kahlen, kalten Zwinger liegt es sich auf der Couch. Da wurde dann auch schon ordentlich geknuddelt.


Tornado, der voller Angst in die Perrera kam, konnte genau deshalb ausreisen. Mit Geduld und Liebe soll er wieder lernen den Menschen zu vertrauen. Was der junge Rüde erlebt hat wissen wir nicht. Jetzt soll er die schöne Seite des Lebens kennenlernen.
Vielen Dank für diese tolle Chance.


Pandora und Valeria gehören ebenfalls zu den glücklichen Acht. Als einzig Überlebende ihres Wurfes mussten sie noch einige Zeit in der Perrera ausharren bis sie nun in ihr Zuhause reisen konnten. Liebevoll eingerichtet gab es eine Menge zu entdecken und die Kleinen sind sofort auf Erkundungstour gegangen.


Valeria ist die Mutigere und gibt damit auch ihrer Schwester Pandora Sicherheit.
Die Beiden können nun ganz in Ruhe ankommen, wobei von Ruhe in der ersten Nacht wohl keine Rede sein konnte. Wie aufgeregte, kleine Kinder eben sind, waren sie nicht davon zu überzeugen, dass irgendwann auch Schlafenszeit ist und so war die Nacht für das neue Frauchen ziemlich kurz.


Von diesem kleinen Hundemann musste sich Carmen am Flughafen verabschieden. Er war die letzten Tage bei ihr untergebracht und dementsprechend fiel der Abschied schwer.
Freudig in Emfpang genommen wurde der Kleine von seiner Pflegefamilie.


Positiv überrascht hat uns Zoe. Die kleine Podenca kam ursprünglich völlig verängstigt in die Perrera.
Noch in der Transportbox zeigte sie sich jedoch schon sehr neugierig und im Pflegezuhause angekommen kam sie tatsächlich zaghaft aus der Box.
Mit Leckerchen war es dann gar kein Problem mehr, die nahm Zoe direkt an. Zoe sucht ebenfalls ein neues Zuhause.

Wir freuen uns sehr, dass die kleine Podenca der Perrera von Almendralejo für immer den Rücken kehren konnte.


Kurz vor knapp konnten wir auch noch Bruma und Birma mitnehmen. Die beiden Welpen kamen zusammen mit ihrer Mama in die Perrera. Mama Mareille wird die Perrera zum nächsten Wochenende verlassen. Wir freuen uns sehr, dass die beiden Mädchen nun ihre Kindheit gemeinsam in einem liebevollen Zuhause verbringen können und groß werden können.


Frauchen ist extra aus der Nähe von München gekommen um die kleinen Racker in Empfang zu nehmen. Für alle beginnt sicher eine aufregende Zeit.


Tagebuch einer Reise

Wir möchten euch einmal den Ablauf eines solchen Tages vorstellen. Vor Corona sind wir immer selbst nach Spanien geflogen und haben die Tiere in Empfang genommen. 

Die Flugverbindungen haben sich inzwischen fast wieder normalisiert, aber eben nur fast. Es ist immer noch einfacher von Spanien und zurück zu fliegen als umgekehrt. Um die hohen zusätzlichen Kosten für den "Flugbegleiter" zu sparen fliegen nun die spanischen Tierschützer, sofern dies möglich ist.
Carmen und José sind gestern Morgen zusammen mit der kostbaren vierbeinigen Fracht gegen 8 Uhr in der Perrera Richtung Madrid gestartet. Das Check In am Frachtschalter ist ziemlich anstrengend. Meist wartet man mit den Tieren in den Boxen relativ lange bis man an der Reihe ist und nicht selten muss dann plötzlich alles ganz schnell gehen, weil das Bodenpersonal die Boxen noch verladen muss und die Zeit bis zum Start reichlich knapp wird.
Sind die Boxen eingescheckt geht es zum eigenen Check In. Danach saust man mit wehenden Fahnen weiter zum Gate. Im Flugzeug angekommen kann man das erste Mal durchatmen.

Nach der Landung wieder Warten, dieses Mal auf das Ausladen der wertvollen Fracht. Auch dies kann schon einmal etwas länger dauern und erst wenn man Boxen und Tiere wieder in Empfang genommen hat, ist man beruhigt.

Anschließend müssen alle Boxen aus dem Sicherheitsbereich gekarrt werden. Dort warten dann wir und die Adoptanten bzw. Pflegefamilien. Für mehr als die Übergabe der Tiere, der Papiere und ein paar Worte reicht die Zeit dort nicht.

Carmen und José mussten schnell wieder los und den Terminal für den Rückflug nach Madrid wechseln. Gelandet sind die Beiden kurz vor Mitternacht in Madrid. Die Fahrt nach Almendralejo dauert ca. 4,5 Stunden, so waren sie erst in den frühen Morgentunden wieder zu Hause.

Für die Hunde und Katzen heißt es auch noch die Reise ins neue Zuhause antreten. Das dauert in der Regel zwischen 2 - 4 Stunden. Wir verladen und verwahren derweil die Boxen, waschen die Decken etc.

Ein langer Tag für Mensch und Tier, aber der Transport mit dem Flufzeug erscheint uns für die Tiere weniger anstrengend, als der tagelange Transport über den Landweg. So wird morgens in der Perrera gestartet und abends schon auf dem Sofa relaxed.

Dafür lohnt sich der Aufwand und alle sind sehr froh und dankbar für jedes einzelne Tier, das diese Reise antreten darf. Ein Aufwand den wir alle von Herzen gerne betreiben.

Danke an alle, die helfen, dass dies so stattfinden kann.


Im Vergleich zum Landtransport sind Flüge relativ teuer. Die Kosten allein für den Flug liegen dieses Mal bei über 1.100 €. Dazu kommen die Kosten für den Transport zum Flughafen (dafür muss ein Transporter gemietet werden), plus die Kosten für die Vorbereitung der Tiere (Imfpungen, Chips, Pässe, Kastrationen .....).

Die Schutzgebühr reicht nicht immer, um die entstehenden Kosten zu decken. Dieses Mal sind auch noch drei der Tiere als Pflegehunde gekommen. Tornado und Zoe bekommen zusätzlich einen GPS-Tracker. Unsere Vereinskasse ist daher etwas mehr als sonst "gebeutelt".

Trotz alledem freuen wir uns über jeden Neuankömmling und hoffen, dass es uns in diesem Jahr noch einmal gelingt einen Transport auf die Beine zu stellen.

Wir wünschen euch allen noch einen schönen Sonntag und bedanken uns bei allen für die Unterstützung.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd
  • ffd

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

Datenschutzerklärung