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Friends for dogs e.V.

17. September 2022

Die Zeit rennt. Es ist schier unmöglich alles zu aktualisieren. Wir haben in der letzten Zeit versucht die Hunde und die Katzen weiter einzupflegen.

Wir versuchen mal ein wenig chronologisch vorzugehen.


Wifi - endlich Zuhause.

Wifi ist per Landtransport gekommen. Es gab leider keine anderen Reisekandidaten und die Familie von Wifi musste sich schon einige Zeit gedulden. Wir haben uns dann für einen Landtransport entschieden. Der kleine Mann wurde freudig empfangen und macht seine Sache wirklich gut.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Wifi und seiner Familie eine tolle gemeinsame Zeit.


Negri - ganz nebenbei zum Lebensretter geworden.

Eigentlich war die Abholung und Übergabe von Wifi keine große Sache. Es ist immer schön, wenn wir einen unserer Schützlinge in Empfang nehmen können. Diesmal sollte uns dieser Tag aber noch einiges an Arbeit kosten.

Am Abholort wartete noch eine Dame auf ihren Galgo und dann war da noch ein Paar mit einem Hund, der einen Maulkorb trug.
Ob ein Zweithund wohl eine gute Idee ist und ob, wenn ja, es eine gute Idee ist, den ersten Hund zur Abholung mitzubringen, wenn er damit doch Stress hat (darauf ließ schließlich der Maulkorbe schließen)? Nun ja, nicht unsere Baustelle, also ignorieren.

Nachdem wir Wifi in Empfang genommen und das Sicherheitsgeschirr angelegt hatten, stellten wir fest, dass besagtes Paar plötzlich ohne Hund war.
Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Hund auf den Transport zurück nach Spanien gegeben wurde. Wir trauten unseren Ohren nicht.
Als Grund für die Rückführung wurde zwei böse Zwischenfälle mit anderen Hunden genannt.

Es ist natürlich eine schlimme Sache, wenn ein Hund durch einen anderen zu Schaden kommt. Dass dies allerdings zweimal passiert läßt doch an einem verantwortungsvollen Umgang zweifeln. Immerhin gibt es Leinen und auch Maulkörbe, jeder ist auch um das Wohl anderer Lebewesen verantwortlich.
Auf Nachfrage von welchem Verein der Hund adoptiert wurde bekamen wir keine wirkliche Antwort. Die Hündin jaulte und weinte in der Box als sie verladen war, nur schwer zu ertragen.

Nachdem ich meine Empörung kund getan hatte stellte sich die Frage was tun. Der Hund war im Auto am Jaulen und es ist wohl klar, was dem Hund in Spanien blüht.

Zuhause angekommen versucht zu recherchieren wer den Hund vermittelt hat. Leider alles ohne Erfolg. Letztlich konnte Ana über den Transporteur Näheres in Erfahrung bringen. Wie befürchtet sollte die Hündin in Spanien eingeschläfert werden. Unglaublich, dass man einen Hund nach Spanien schickt um ihn dort einschläfern zu lassen.

Das Einschläfern von Hunden ist leider weltweit an der Tagesordnung und wir werden das in unserem Leben nicht mehr ändern. Wenn man allerdings ein Gesicht dazu hat, dann ist dieser Umstand nur schwer zu ertragen. Schwer zu ertragen auch, wenn das mit einem schönen Ereignis zusammenfällt, in diesem Fall die Ankunft von Wifi.

Ana war so nett und hat eine Fristverlängerung für die Entscheidung der Einschläferung abgerungen.

Letztlich haben wir die Hündin in einer Pension (nicht in Almendralejo) unterbringen können und haben damit eine neue finanzielle Verpflichtung. Eine Einschläferung ist naütrlich keine Option.

Um wen geht es überhaupt, was ist das für ein Hund. All dies wussten wir ja anfangs nicht.

Die Hündin heißt Negri und ist ca. 3-4 Jahr alt. Zwei Jahre hat die Hündin in der Küche angebunden gelebt, wurde dann durch die Tierschützer gerettet. Die Tierschützer vor Ort verfügen über keine eigene Anlage mit Zwingern. So arbeiten sie mit Pflegestellen und einer Pension.
Nachdem man Negri aus ihrer traurigen Situation befreut hatte, wurde sie in einer Gruppe von Hunden untergebracht. Dort gab es keine Probleme.
Die Hündin wurde dan über einen Freund von einem Freund von einem der Vereinsmitglieder nach Deutschland vermittelt, das war im Februar diesen Jahres.
Lt. Info wurde die Hündin einen Monat nach Ankunft in Deutschland auffällig. Zu den Hintergründen und Haltungsbedingungen haben wir bislang leider noch keine Infos.
Die Hündin ist nun zwar vorerst sicher, aber es braucht natürlich eine Perspektive für Negri.
Hätte man versucht hier in Deutschland kompetente Hilfe zu finden wäre dies sicher einfacher gewesen. Einen Hund aus Spanien nach Deutschland zu holen ist um ein Vielfaches schwieriger.

Die Bilder zeigen die Hündin in Spanien, vor und nach ihrer Rettung. Die Bilder mit dem Grünschimmer stammen aus der Pension und sind aktuell.


SOS - Noelia & Chito - Deadline Ende September

Noelia und Chito müssen ihre Pflegestelle Ende September verlassen und sind damit unsere absoluten Notfälle.
Die Umstände bei ihrem Pflegefrauchen haben sich verändert und wir müssen bis Ende September ein anderes Plätzchen für die beiden Samtpfoten finden.

Es eilt sehr.


Es gibt glücklicherweise auch gute Nachrichten.

Llera, die Podenca mit der gebrochenen Hüfte hat ein Zuhause hier in Deutschland gefunden.

Zwei Samtpfoten können die Perrera ebenfalls verlassen. Beillot, dessen Gesundheitszustand leider nicht so gut ist. Umso mehr freut es uns, dass er genaus deshalb ein Plätzchen angeboten bekommen hat.

Begleitet wird Beillot von Crispy, der ebenfalls FiV positiv getestet wurde und damals mit einer großen Wunde am Mäulchen in die Perrera kam.

Wir bedanken uns bei Pia und Ela, dass die Pechvögel nun zu Glücksfellchen werden.


Karla - R.I.P.

Leider gibt es auch wieder eine traurige Nachricht. Karla, das kleine Kätzchen, das mit einem gebrochenen Bein und einer Wunde im Nacken in die Perrera kam, konnte nicht direkt operiert werden. Der Grund dafür war ihr schlechter Allgemeinzustand. Alles Päppeln hat nicht wirklich geholfen. Damit der Bruch am Ende nicht schief zusammenwächst wurde Mitte der Woche die OP gestartet. Beim Einführen des Tubus gab es ein Problem und die traurige Erkenntbnis, dass Karla einen großen Tumor im Halshat. Helfen konnte man ihr nur noch indem man sie über die Regenbogenbrücke gehen ließ.


Marea

Marea, das kleine Kätzchen welches bei Ana aufgenommen wurde, hat noch immer kein Zuhause gefunden. Die Kleine wird ja dort von den anderen Katzen immer wieder attackiert und Ana macht sich große Sorgen um ihre Sicherheit.


Dieser Kleinen fehlt ein Stück vom Beinchen. Wie das geschehen ist wissen wir nicht. Allerdings muss das Beinchen nachamputiert werden. Im Moment schaut der Knochen raus, das kann so natürlich nicht bleiben.

Galgos - Es geht bei einigen um Leben und Tod.

Wir haben ja immer wieder berichtet, dass die Perrera viel zu voll ist. Wie jedes Jahr gibt es Listen auf denen Jäger darauf warten, dass sie ihre Galgos in die Perrera geben können. Diese sind gleichzeitig auch die Lebensversicherung für die Tiere.
Die Geduld der Galgueros ist allerdings aufgebraucht und einige drohen damit ihre Tiere zu töten. Es gibt viele ängstliche und unsichere Galgos in der Perrera, aber auch einige sehr fröhiche und freundliche.

Wir haben hier in Deutschland auch noch drei Galgos auf Pflegestellen. Alfred, ein toller Galgo, wartet schon über ein Jahr auf ein neues Zuhause.

Leevi wartet ebenfalls auf ein neues Zuhause.


Chito & Noelia - Dringend Zuhause oder neue Pflegestelle gesucht.

Zum Schluss möchten wir euch nochmal unsere beiden Sorgenkinder ans Herz legen. Ende des Monats verlieren die Beiden ihre Pflegestelle.


Sachspenden

Damit wünschen wir euch noch ein schönes Wochenende.

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