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Friends for dogs e.V.

Rosalia

Rosalia ist vermittelt.

Rosalia
Alter ca. 1,5 Jahre
Geschlecht weiblich
Pflegestelle im Oberbergischen 
Rasse Europäisch-Kurzhaar

Update März 2020:

Hier eine Einschätzung von Rosalias Pflegestelle.

Chaco und Rosalia (oder auch Rosi, Rosali, Rosine, Rosita, Rosalinde, Röschen usw.) reisten im Februar 2020 auf ihre Pflegestelle nach Deutschland, wo sie erst einmal ankamen und sich mit den bereits vor Ort befindlichen Katzen und Hunden arrangieren mussten.
Beide sind sehr verschmust, lieben den aktiven Körperkontakt zu ihren Menschen und neigen dazu, ihre Zähne einzusetzen, um ihr Bedürfnis nach Nähe zu unterstreichen. Anfangs hatten wir befürchtet, dass sie auf Artgenossen eher verzichten könnten, mittlerweile hat sich dies jedoch als Trugschluss erwiesen.

Bei Rosi könnte es nach einem Umzug zu mäkeligem Fressverhalten kommen, da sie sich mit neuen Situationen ein bisschen schwertut und einige Tage braucht, um sich zu arrangieren. Da sie aber sehr verschmust ist, lässt sich ihr die Eingewöhnung durchaus mit viel Liebe, Zeit und Streicheleinheiten versüßen. Trotzdem sollten ihre neuen Besitzer eine gewisse Vorerfahrung mit Katzen haben. Rosi knabbert gern auch schonmal kräftiger an Fingern herum, wenn sie nicht genug Schmuseeinheiten bekommt. Dies sollte man konsequent, aber ohne Druck unterbinden. Rosi zeigt durch einige Verhaltensmuster, dass sie bereits schlechte Erfahrung mit schlagenden Zweibeinern gemacht hat, und diese Angst sollte ihr unbedingt im endgültigen Zuhause genommen werden, denn sie ist eine echte Traumkatze (mit kleinen, liebenswerten Macken).

Chaco ist anfangs in neuer Umgebung sehr unsicher und äußert dies auch durch Hauen (mit weicher Pfote) und Fauchen gegenüber anderen, tierischen Mitbewohnern. Dies ist aber auch dem eingeschränkten Sichtfeld aufgrund seiner Augenfehlstellung geschuldet. Deshalb wäre es gut, wenn die Katzen-Laufwege im neuen Zuhause sich vielleicht nicht gerade in schwindelerregenden Höhen befinden würden. Er hat zwar kein Problem damit, auf zwei Meter und mehr nach oben zu klettern, riskiert aber auch, sich beim Sprung nach unten unnötig zu verletzen.  Außerdem hat er einen etwas empfindlichen Magen, weshalb eine getreidefreie Ernährung bevorzugt werden sollte. Auch er ist super verschmust, menschenbezogen und ausgesprochen mitteilsam. Dabei läuft er gern schonmal laut maunzend und erzählend durch die Wohnung, was zu Irritationen führen kann. In dem Fall sollte man mit ihm reden, ihn streicheln und ihm einfach ein bisschen Zuwendung zukommen lassen, damit er sich wieder beruhigt.

Da beide es mittlerweile sehr genießen, gegenseitige Körperpflege zu betreiben, nebeneinander zu schlafen und miteinander zu toben, werden sie nur gemeinsam vermittelt. Beide sind mit netten, sozialen Katzen (die gern noch spielen oder miteinander toben) und mit geduldigen, katzenerfahrenen Hunden (die auf Abstand gehen können) kompatibel. Wichtig ist, dass ihre Menschen ausreichend Zeit für beide haben, denn sowohl Chaco als auch Rosi fordern den Körperkontakt, indem sie sich auf ihre Menschen legen, sich an sie schmiegen und die Streicheleinheiten genießen. Die zwei werden nur in Wohnungshaltung (toll wäre mit Balkon oder Freisitz/Catio) oder mit katzensicherem Garten vermittelt.

Abgesehen von ihren kleinen Eigenheiten sind beide aber echt unkompliziert, lassen sich fast überall anfassen und berühren. Waren beim TA beide sehr lieb und kooperativ.
Rosalia ist da ziemlich tiefenentspannt, und lässt sich mit der entsprechend entspannten Stimmung auch durch die Gegend schleppen. Sie kennt aber auch vieles nicht. Gestern hat sie mein Kopfkissen angeknurrt - und, was ich für wichtiger halte: Ich glaube, dass Rosi mal geschlagen wurde. Wenn man laut wird und ihr mit dem Finger droht, wie ich das bei meinen manchmal machen muss, sackt sie gleich in sich zusammen, legt die Ohren an und drückt sich in die Ecke. Ob Hund oder Katze, die Körperhaltung ist da absolut gleich - sie weicht vor imaginären, drohenden Schlag zurück. Es ist nicht mehr so heftig, wie ganz zu Anfang, aber ich find das doch erschreckend, weil ich sowas von meinen nicht kenne. Wir arbeiten weiter dran, dass sich das legt.

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